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<pre>Nachdem Rangnick nun auch den nächsten „Reißbrett-Klub“ in die Liga führte, zog er sich dieses Mal jedoch ankündigungsgemäß ins zweite Glied zurück: Anstelle des Sportdirektors hat mittlerweile der aus Ingolstadt gekommene Hasenhüttl die Verantwortung für die Mannschaft übernommen.  <p> Das Problem der Herthaner ist aktuell allerdings nicht nur der jeweilige Gegner. In Bremen kassierten die Berliner beim Stand von 1:2 einen Strafstoß, den fünften im fünften BL-Spiel. Dieser wurde von Kruse verwertet und war der endgültige Knackpunkt in der Partie.  <p>  Gleichwohl haben die Fuggerstädter allen Grund, den Schaden am letzten Spieltag in Grenzen zu halten: Weil zuletzt auch der HSV und die Wölfe in die Punkte kamen, wurde von den bayrischen Schwaben noch immer kein Haken hinter den Klassenerhalt gemacht. <p> Hätte die TSG-Offensive einen besseren Tag erwischt, wäre der HSV wohl wieder in ein Debakel geschlittert. Das weiß auch Müller: „Ich denke, wir hatten ein bisschen Glück.“ <p>  Vier Spieltage vor dem Saisonende ist der FC Bayern aufgrund des Ausrutschers von Borussia Dortmund wieder zurück an der Tabellenspitze und hat die Meisterschaft wieder in der eigenen Hand, doch das Restprogramm ist alles andere als einfach.  </pre>


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<pre>Während es die TSG in ihren letzten vier Gastspielen gerade einmal auf einen Treffer brachte, stehen die ähnlich harmlosen Kleeblätter zumindest daheim in aller Regel halbwegs stabil.  <p> für Hertha und Darmstadt geht es jetzt darum, eine bislang richtig gute Saison nicht mit einer Enttäuschung enden zu lassen. Beide brauchen noch Punkte für ihr persönliches Happy-End.  <p>  Am vergangenen Spieltag gab es eine 2:3-Heimschlappe gegen RB Leipzig. Vor allem die erste Halbzeit war grottenschlecht. <p> Leipzig hingegen kam gegen Bochum nur schwer in die Gänge und musste sich mit einem 1:0 zufrieden geben. 2023/24 ergaben beide Duelle beider Teams ein 3:2 für den Deutschen Meister. <p>  Zuerst kommt Vizemeister Borussia Dortmund, dann wartet das schwierige Gastspiel beim „Team der Stunde“ in Hoffenheim.  </pre> 


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<pre> Eine Aussage, die jedenfalls gerechtfertigt erscheint. Immerhin weht in Hannover seit der interimistischen Übernahme von Daniel Stendel ein frischer Wind.  <p> Erst nach dem 1:0 durch Hummels in der 27. Minuten übernahmen die Hausherren zusehends das Kommando und rissen immer wieder gekonnt Löcher in die bis dahin sattelfeste Berliner Hintermannschaft. Aufgrund der fahrlässigen Chancenverwertung des BVB und des Anschlusstreffers durch Salomon Kalou (78.) schöpfte die „Alte Dame“ allerdings bis kurz vor dem Spielende Hoffnung auf einen Punktgewinn, ehe Adrian Ramos in der Nachspielzeit doch noch den Sack zumachte.  <p>  Auswärts läuft es in der Regel nicht ganz so gut wie im Audi-Sportpark, was auch in Wolfsburg wieder zu sehen war: Aufgaben wie in München, Dortmund und Wolfsburg (jeweils 0:2-Niederlagen, Anm.) sind noch mindestens eine Nummer zu groß. <p>  Hatte es der Hertha nicht zuletzt auch am unbedingten Willen gefehlt, um dem vor Zusammenhalt und Entschlossenheit strotzenden FSV die Stirn zu bieten, vermochte jüngst auch der VfL Wolfsburg seinen Überlebenswillen in aller Deutlichkeit zu dokumentieren. <p>  Doch nachdem die Partie wegen eines Unwetters für eine halbe Stunde unterbrochen wurde schafften es die „Wölfe“ nicht, nachzulegen. Der erwartete Sturmlauf, um den Klassenerhalt zu fixieren blieb aus.  </pre>


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<pre> Obwohl der BVB mit einem haushohen Vorsprung von zehn Zählern beim unmittelbar folgenden Tabellennachbarn gastiert, scheinen die Gäste an der Spree aber unter dem etwas größeren Druck zu stehen — möglicherweise hält die 20. Liga-Runde die letzte Chance auf die Schale bereit.  <p> Mit fünf Siegen, sieben Unentschieden und vier Niederlagen findet sich Berlin aktuell nur auf dem 15. Platz der Heimtabelle wieder und hat mit 21 Gegentreffern zudem eine der schwächsten Heimdefensiven der Liga zu bieten.   <p> Wolfsburg spielt eine durchwachsene Saison, klammert sich aber noch an die Hoffnung Conference-League-Platz, darauf fehlen zwei Punkte. Zuletzt klappte es mit zwei Siegen und einem Remis wieder besser, nur eine der letzten neun Partien wurde verloren (4S, 4U). Im Herbst schlug der VfL die Borussen erstmals seit dem DFB-Pokal-Finale 2015, bis zum Hinspiel gelang nur mehr ein Punkt aus 14 Bundesliga-Spielen. Daheim war der BVB aber erst 58 Minuten in Rückstand – Liga-Topwert! <p>  In dem den 27. Spieltag beschließenden Berliner Stadtderby gehe ich zu guter Letzt vor allem von einem hochmotivierten Max Kruse aus.  <p> Während die Schwarz-Gelben mit dem meist in den eigenen Reihen befindlichen Ball wieder einmal nicht sonderlich viel anzufangen wusste, tauchten die Hamburger mit klug gesetzten Nadelstichen gleich mehrfach aussichtsreich im gegnerischen Strafraum auf.  </pre>


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<pre> Bei den Hansestädtern herrscht Chaos pur, von einem geordneten Abstieg in die Liga kann keine Rede sein. Heribert Bruchhagen und Jens Todt wurden kurz vor der Partie beim FC Bayern München freigestellt, zwei Tage nach der 0:6-Klatsche in der Allianz-Arena erwischte es Coach Bernd Hollerbach.  <p> Video: Die Stimmen der Berliner nach der 0:1-Niederlage in Stuttgart. (Quelle: YouTube/Hertha BSC)  <p>  Den vom FC Ingolstadt in der Fremde eroberten 12 Zählern wurden im Audi-Sportpark bisher nämlich gerade einmal fünf weitere Pünktchen hinzugefügt; dabei ist es lediglich dem Besuch der Frankfurter Eintracht zu danken, dass es überhaupt schon einen Heim-Dreier zu sehen gab. <p>  Nach der frühen Führung besaßen insbesondere Leckie und Hinterseer beste Möglichkeiten, für mehr als nur einen moralischen Sieg zu sorgen; auch ein zu Unrecht verweigerter Elfmeter hätte den absolut verdienten Punktgewinn mit Sicherheit ein ganzes Stück wahrscheinlicher gemacht.  <p> In der Rückschau müssen die Freiburger sogar etwas damit hadern, dass lediglich dem Duell mit den „roten Bullen“ ein dreifacher Punktgewinn entsprang (2:1); schließlich hatten eine Woche später auch im Signal-Iduna-Park nur wenige Sekunden zum nächsten Paukenschlag gefehlt.  </pre>


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